Nähmaschinen für Anfänger: Test, Vergleich und Kaufratgeber

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Nähmaschinen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ob Computernähmaschine, mechanische Nähmaschine oder eine Overlock, der Markt für Nähmaschinen ist sehr groß. Als Anfänger kann man da schnell überfordert sein, deshalb haben wir für Dich diesen Ratgeber verfasst. Hier haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Nähmaschinen Tests.

Unsere Favoriten

Die beste Nähmaschine für dicke Stoffe: JRing + JRing Nähmaschine
“Der 6-reihiger Transporteur, ein leistungsstarker Motor und die doppelte Höhe des Nähfußes sorgt dafür, dass die Nähmaschine für dicke Stoffe geeignet.”

Die beste Nähmaschine für Kinder: CARINA + Junior
“Die einfache Ausführung und begrenzte Auswahl an Stichen sorgt für eine leichte Handhabung.”

Die beste Nähmaschine mit Overlockstich: W6 + Wertarbeit N 1235/61 Nähmaschine
“Neben 23 Nähprogrammen inklusive Overlockstich ist ebenfalls der Nähfußdruck über eine Feder anpassbar.”

Die beste Nähmaschine mit 5 Jahren Gewährleistung: JANOME + 920 Nähmaschine
“Janome bietet auf dieses Modell 5 Jahre Gewährleistung, sodass im Falle eines Fehlers die Nähmaschine repariert werden kann.”

Die beste Computernähmaschine zum Nähen ohne Fußpedal: Brother CX70PE (Patchwork Edition) - Elektronische Nähmaschine mit 70 Nähstichen (Nutz- Elastisch- und Dekorativstiche), automatisches Nähen, Multifunktionsdisplay
“Die Geschwindigkeit kann mithilfe eines Schiebereglers eingestellt werden, maximal kann die Nähmaschine 850 Stiche pro Minute.”

Die beste Computernähmaschine mit 7 Knopflochprogrammen: Bernette + Sew&GO8
“Die Nähmaschine hat 197 Nähprogramme, ein Alphabet und 7 Knopflochtypen, diese werden mit einer 1-Stufen-Knopflochautomatik genäht.”

Die beste Computernähmaschine mit großer Speicherkapazität: SINGER + Quantum Stylist 9960
“Es gibt 600 Stichmuster, 13 Knopflochprogramme und 5 Schriftarten mit Ziffern zur Auswahl, ebenso hat die Nähmaschine eine Speicherkapazität für 60 Muster.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Du solltest vor dem Kauf überlegen, was Dein Ziel ist. Denn für unterschiedliche Projekte braucht Deine Nähmaschine unterschiedliche Funktionen.
  • Eine Nähmaschine kann viele Funktionen und Merkmale haben. Die Top 3 sind das Rückwärtsnähen, der Freiarm und mindestens ein Knopflochprogramm.
  • Verzichte auf viele Stichprogramme. Am Anfang sind nur Geradstich und Zickzackstich wichtig.
  • Es ist wichtig, dass Du auf die Bedienungsanleitung zugreifen kannst. Hier ist es egal, ob sie mitgeliefert wird oder sie online abrufbar ist.
  • Achte beim Kauf darauf, was im Lieferumfang enthalten ist. Extras wie Nähmaschinenfüßchen sind teurer, wenn Du sie separat kaufst.
  • Du solltest Deine Nähmaschine regelmäßig reinigen. Ohne die richtige Pflege verkürzt sich die Laufzeit.

Die besten Nähmaschinen für Anfänger: Favoriten der Redaktion

Es gibt unterschiedliche Nähmaschinenmodelle mit den verschiedensten Funktionen. Damit Du den Überblick nicht verlierst, sind hier unsere Favoriten.

Die beste Nähmaschine für dicke Stoffe: JRing Nähmaschine

Was uns gefällt:

  • 16 Stichprogramme und ein 1-Stufen-Knopflochprogramm
  • 2 Betriebsarten, entweder über elektrischen Schalter oder über Fußpedal
  • klein und geringes Gewicht
  • Durch einen 6-reihiger Transporteur, einen leistungsstarken Motor und die doppelte Höhe des Nähfußes ist die Nähmaschine für dicke Stoffe geeignet
  • Die Nähmaschine hat einen Freiarm, eine LED-Beleuchtung und 3 Nadelpositionen.
Was uns nicht gefällt:

  • Die Bilder aus der Anleitung haben eine schlechte Qualität.
  • Das Nähen von Bündchen braucht viel Übung.

Redaktionelle Einschätzung

Die JRing Nähmaschine hat 16 Stichprogramme inklusive Zierstiche. Knopflöcher werden mit einem 1-Stufen-Knopflochprogramm genäht. Es gibt drei verschiedene Nadelpositionen und die Freiarmfunktion. Als Licht hat die Nähmaschine eine LED-Beleuchtung. Die Nähmaschine hat keine Spulenkapsel.

Durch die doppelte Höhe des Nähfußes, dem leistungsstarkem Motor und den 6-reihigen Transporteur ist es auch als Einsteiger möglich dicke Stoffe zu nähen. Die Nähmaschine kann über einen elektrischen Schalter oder das Fußpedal betrieben werden. Durch den Schalter lässt sich die Geschwindigkeit der Nähmaschine einstellen. Da die Nähmaschine klein und leicht ist, kannst Du sie einfach transportieren.

Den Rezensionen ist zu entnehmen, dass die Nähmaschine Probleme bei der Verarbeitung von dünnem Jersey-Stoff habe. Denn im Lieferumfang seien keine Jersey-Nadeln enthalten und die Fadenspannung sei schlecht regulierbar. Um die Verarbeitung von Jersey-Stoff zu erleichtern, könne man Seidenpapier unterlegen. Wenn ein Baumwoll-Jersey-Stoff verwendet wird, habe die Nähmaschine keine Probleme.

Beim Nähen von Bündchen müsse man vorsichtig sein und dürfe nicht zu viel Druck ausüben, da die Nähmaschine sonst aufhöre zu nähen.

Die beste Nähmaschine für Kinder: Carina Junior

Was uns gefällt:

  • Die Nähmaschine hat 12 Stichprogramme.
  • Im Lieferumfang sind 3 Nähfüßchen enthalten.
  • Regulierung der Geschwindigkeit über Fußpedal
  • robuster Zahnriemenantrieb: optimal für dicke Stoffe
  • Die Nähmaschine ist mit einer Spulenkapsel und einer LED-Lampe.
Was uns nicht gefällt:

  • Fäden verhaken sich schnell
  • Bedienungsanleitung für Anfänger sehr kompliziert

Redaktionelle Einschätzung

Die Carina Junior ist eine Nähmaschine für Kinder. Sie hat 12 Stichprogramme und einen verstellbaren Knopflochfuß. Die Stichbreite kann zwischen 0 mm und 5 mm individuell eingestellt werden. Dasselbe gilt für die Stichlänge, diese ist zwischen 0 mm und 4 mm einstellbar.

Ausgestattet ist die Nähmaschine mit einer LED-Lampe, einer Freiarmfunktion und einer Spulenkapsel. Diese Nähmaschine von Carina hat aufgrund des robusten Zahnriemenantriebs die optimale Durchstichkraft für dicke Stoffe. Die Geschwindigkeit wird über das Fußpedal reguliert.

Der Lieferumfang dieser Nähmaschine ist sehr umfangreich. Es ist die Bedienungsanleitung, die Garantieurkunde, der Fußanlasser und das Stromkabel dabei. Als Nähfüßchen werden ein Universalfuß, ein Knopflochfuß und ein Reißverschlussfuß mitgeliefert. Ebenso wird ein Pfeiltrenner, ein Reinigungspinsel, 3 Greiferspulen, ein Satz Nadeln, eine Stick- und Stopfplatte, ein Filzkissen und ein L-Schraubendreher als Zubehör mitgeliefert.

Die Bedienungsanleitung sei nicht gut für Anfänger geeignet, da sie kompliziert sei. Ebenso würden sich die Fäden schnell verhaken. Insgesamt sind andere Kunden jedoch sehr zufrieden mit dieser Nähmaschine für Kinder, da es sich um ein kleineres und leichteres Nähmaschinenmodell handelt.

Die beste Nähmaschine mit Overlockstich: W6 Wertarbeit N 1235/61 Nähmaschine

Was uns gefällt:

  • 23 Nähprogramme inklusive Overlockstich und 4-Schritt-Knopflochautomatik
  • Die Nähmaschine hat einen geräuscharmen Lauf.
  • Nähfußdruck über eine Feder anpassbar
  • Ansteck-Nähfußhalter für leichtes Austauschen
  • Im Lieferumfang ist eine Staubschutzhülle enthalten.
Was uns nicht gefällt:

  • 1-2 Stiche müssen mit dem Handrad gesetzt werden.

Redaktionelle Einschätzung

Die W6 Wertarbeit N 1235/61 Nähmaschine hat 23 Nähprogramme. Neben der Grundauswahl an Stichen wie beispielsweise Geradstich, Zickzackstich und Stretchstich, sind auch Spezialstiche, wie ein Dessousstich und der Overlockstich enthalten. Das Knopfloch wird mit einem 4-Schritt-Knopflochprogramm genäht.

Besonderheiten der W6 Nähmaschine sind der eingebaute Nadeleinfädler und der Overlockstich zum Ketteln und Nähen in einem Schritt. Die Nähmaschine hat einen geräuscharmen Lauf und hat 2 Nadelpositionen. Ebenso ist die Einstellung der Stichlänge und Stichbreite variabel. Die Nähfüßchen werden an einem Ansteck-Nähfußhalter befestigt, dies macht das Auswechseln der Nähfüße schnell und einfach.

Wenn Du Dich für diese Nähmaschine entscheidest, wird eine Staubschutzhülle mitgeliefert. Diese schützt Deine Nähmaschine vor Staub und Dreck von außen, wenn Du sie nicht nutzt. Da die Nähmaschine nur ein Gewicht von 6 kg hat, sollte der Transport kein Problem sein.

Kundenbewertungen zur Folge, sollte bei der Arbeit mit der Nähmaschine darauf geachtet werden, dass der Faden lang abgeschnitten wird. Ansonsten würde die Nähmaschine den Faden beim weiter Nähen verschlucken. Falls nur ein bis zwei Stiche gesetzt werden sollen, müsse man diese mit dem Handrad setzen. Dies liege daran, dass die Nähmaschine mit dem Fußpedal sehr schnell näht.

Von anderen Kunden wird positiv angemerkt, dass das Stichbild der Nähmaschine sehr sauber ist und auch das Nähen von Jersey, Strick oder Fleece sei kein Problem. Ebenso sei die Bedienung sehr einfach und selbsterklärend.

Die beste Nähmaschine mit 5 Jahren Gewährleistung: Janome 920 Nähmaschine

Was uns gefällt:

  • 20 Nähprogramme und ein automatisches 1-Stufen-Knopfloch
  • Im Lieferumfang sind 3 Nähfüßchen enthalten.
  • Für die Nähmaschine gibt es 5 Jahre Gewährleistung.
  • Die Nähfüßchen sind Snap-On Füße.
  • Stretchstiche mit mechanischer Feinjustierung
Was uns nicht gefällt:

  • Die Nähmaschine ist nicht für dicke Stoffe geeignet.

Redaktionelle Einschätzung

Die Janome 920 Nähmaschine hat 20 Nähprogramme und eine 1-Stufen-Knopflochautomatik. Ebenso hat sie einen automatischen Einfädler und eine Freiarmfunktion. Für die genaue Einstellung der Stretchstiche besteht die Möglichkeit der mechanischen Feinjustierung.

Janome bietet auf dieses Modell 5 Jahre Gewährleistung. Das heißt, das im Falle von Fehlern an der Maschine oder Schwierigkeiten beim Nähen, die Nähmaschine eingesendet werden kann. Hier kann sie gewartet, Fehler überprüft und gegebenenfalls repariert werden.

Im Lieferumfang sind 3 Snap-On Füßchen enthalten. Ebenso wird eine Bedienungsanleitung, ein Zubehörkasten, der Fußanlasser, ein Satz Nadeln und ein Schraubendreher mitgeliefert. Des Weiteren gehört zu der Nähmaschine noch eine Pinzette, Fadenabziehscheiben, ein Reinigungspinsel, Montageschrauben, Netze und ein Nadeleinfädler.

Die Nähmaschine ist Kundenrezensionen zur Folge nicht für dicke Stofflagen geeignet, da sich das Nähfüßchen nicht hoch genug anheben lasse. Positiv angemerkt wird, dass es sich bei dieser Nähmaschine um ein benutzerfreundliches Modell handelt, welches ein einfaches Handling für Anfänger hat.

Die beste Computernähmaschine zum Nähen ohne Fußpedal: Brother CX70PE

Was uns gefällt:

  • 70 Stiche inklusive Dekorativstiche und 7 automatische Knopflochprogramme mit 1-Stufen-Knopflochautomatik
  • starker 6-Punkte-Stofftransport
  • Im Lieferumfang sind 7 Nähfüßchen enthalten.
  • Für die Beleuchtung sorgt eine doppelte LED-Beleuchtung
  • Geschwindigkeit: bis zu 850 Stiche pro Minute
Was uns nicht gefällt:

  • Der Durchlass ist nur 12,5 cm groß.

Redaktionelle Einschätzung

Die Brother CX70PE hat 70 Stichprogramme inklusive Zierstiche. Hinzu kommen 7 automatische Knopflochprogramme, um Knopflöcher in verschiedenen Formen und Größen zu nähen. Diese Knopflochprogramme werden mit einer 1-Stufen-Knopflochautomatik genäht.

Besonders an diesem Nähmaschinenmodell ist der starke 6-Punkt-Stofftransport, wodurch die Nähmaschine perfekt für dicke und schwere Stoffe geeignet ist. Ebenso hat sie einen automatischen Einfädler und eine Unterfaden-Schnellautomatik. Die Geschwindigkeit kann mithilfe eines Schiebereglers eingestellt werden, so kann die Nähmaschine auch ohne Fußpedal genutzt werden. Die maximale Geschwindigkeit ist 850 Stiche pro Minute.

Als Beleuchtung hat die Nähmaschine von Brother eine doppelte LED-Lampe. Ebenfalls besitzt sie eine Freiarmfunktion, eine Nadelstopptaste und hat keine Spulenkapsel. Die Fadenspannung, Stichlänge und Stichbreite sind separat einstellbar. Insgesamt hat die Nähmaschine ein Gewicht von 6,3 kg. Für dieses Modell bietet der Hersteller 3 Jahre Garantie.

Im Lieferumfang sind 7 Nähfüßchen enthalten. Ebenso werden ein Nadelsatz, eine Zwillingsnadel, 4 Spulen und ein zusätzlicher Garnrollenstift mitgeliefert. Das Fußpedal, ein Pfeiltrenner, Schraubendreher und Reinigungspinsel sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Die Anleitung wird in Form einer DVD mitgeliefert.

Kundenrezensionen zur Folge habe die Nähmaschine nur einen 12,5 cm breiten Durchlass, weshalb es schwerfalle große Nähprojekte, wie beispielsweise Decken umzusetzen. Positiv angemerkt wird, dass die Nähmaschine sehr robust und leise sei. Die Nähmaschine sei sehr gut für Anfänger geeignet und habe ein gutes Stichbild.

Die beste Computernähmaschine mit 7 Knopflochprogrammen: Bernette Sew&GO8

Was uns gefällt:

  • 197 Nähprogramme und ein Alphabet mit 97 Zeichen
  • 7 Knopflochtypen mit 1-Stufen-Knopflochautomatik
  • Die Geschwindigkeit ist über einen Schieberegler einstellbar.
  • Geschwindigkeit bis zu 850 Stiche pro Minute
  • Im Lieferumfang sind 7 Nähfüßchen enthalten.
  • Die Anleitung wird als eine CD-ROM mitgeliefert.
Was uns nicht gefällt:

  • Der Freiarm der Nähmaschine ist sehr eng.
  • Stichergebnisse sind teilweise schlechter.

Redaktionelle Einschätzung

Die Bernette Sew&GO8 hat 197 Nähprogramme, ein Alphabet mit 97 Zeichen in 7 mm Breite und 7 Knopflochtypen. Die Knopflochtypen werden mit einer 1-Stufen-Knopflochautomatik genäht. Ebenfalls hat die Nähmaschine einen Stichspeicher.

Das Nähen ohne Fußpedal ist durch einen Schieberegler für die Regulierung der Geschwindigkeit und einer Start-Stopp-Taste möglich. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 850 Stiche pro Minute. Wichtige Funktionen der Nähmaschine sind der Nadeleinfädler, der Nadelstopp, der Freiarm, die LED-Beleuchtung und das LCD-Display.

Besonderheiten dieses Modells sind der Sondertransporteur mit bis zu 7 Reihen und der Nähfuß mit doppelter Höhe. Durch diese Funktionen ist die Nähmaschine für dicke Stoffe geeignet. Ebenso sind die 15 Nadelpositionen besonders, dadurch ist die Nähmaschine zwillingsnadelfähig. Die Nähmaschine hat eine Unterfaden-Schnellautomatik.

Stichlänge und Stichbreite sind manuell einstellbar. Die Stichbreite ist stufenlos bis zu 7 mm verstellbar und die Stichlänge kann bis zu 4,5 mm verstellbar.

Im Lieferumfang sind bei diesem Nähmaschinenmodell 7 Nähfüßchen, 3 Nadelsets, 3 Spulen, ein Kantenlineal und das Fußpedal enthalten. Ebenfalls ist ein langer Garnrollenstift, ein Schaumstoffteller, eine große und eine kleine Fadenablaufscheibe und 2 Garnrollennetze enthalten. Des Weiteren wird ein Pinsel, ein Pfeiltrenner, ein Schraubenzieher und eine Schere mitgeliefert.

Bernette gibt auf dieses Modell 2 Jahre Garantie. Ebenfalls wird eine Staubschutzhülle mitgeliefert. Die Nähmaschine hat ein Gesamtgewicht von 6 kg.

Kundenrezensionen zur Folge wird die Anleitung in Form einer CD-ROM mitgeliefert. Der Freiarm sei eher eng, wodurch nicht alle Rundnähte genäht werden können. Ebenso sei das Stichergebnis teilweise schlecht. Positiv wird bei dieser Nähmaschine angemerkt, dass sie sowohl Jersey-Stoff, als auch Jeans sehr gut und einfach verarbeitet.

Die beste Computernähmaschine mit großer Speicherkapazität: Singer Quantum Stylist 9960

Was uns gefällt:

  • 600 Stichmuster, 13 Knopflochprogramme und 5 Schriftarten mit Ziffern zur Auswahl
  • Speicherkapazität für 60 Muster
  • Geschwindigkeit bis zu 850 Stiche pro Minute
  • Die Nähmaschine ist mit einem automatischen Fadenabschneider und einem Schnelleinfädelsystem ausgestattet.
  • Im Lieferumfang sind 13 Nähfüßchen enthalten.
  • Das Nähen ist entweder mit Fußpedal oder über Knopfdruck möglich.
Was uns nicht gefällt:

  • Größe der Stichmuster ist eher klein
  • Trotz der Stickfunktion ist die Nähmaschine nicht fürs Sticken geeignet.

Redaktionelle Einschätzung

Die SINGER Quantum Stylist 9960 hat 600 Stichmuster und 5 Schriftarten mit Ziffern. Die Nähmaschine hat eine Speicherkapazität für 60 Muster. Knopflöcher werden mit dem Singer Ruck-Zuck-Knopflochsytem genäht. Hier gibt es 13 verschiedene Knopflöcher. Diese Funktionen werden über 8 Direktwahltasten ausgewählt.

Das Besondere an diesem Modell ist der automatische Fadenabschneider, das Schnelleinfädelsystem, die TopKlick-Spule und die Zwillingsnadelfuktion. Diese Nähmaschine halbiert automatisch die Stichbreite, wenn die Zwillingsnadelfunktion eingestellt ist. Ebenso hat die Nähmaschine 25 Nadelpositionen und einen versenkbaren Transporteur für Stopfen und Freihandstickerei.

Die maximale Geschwindigkeit der Nähmaschine ist 850 Stiche pro Minute. Es ist jedoch auch möglich langsam mit der Nähmaschine zu nähen. Die maximale Stichbreite kann bis zu 7 mm eingestellt werden. Angezeigt werden Stickbilder und Stiche auf dem LCD-Bildschirm.

Dieses Nähmaschinenmodell hat einen sehr umfangreichen Lieferumfang. Es sind 13 Nähfüßchen, 4 Unterfadenspulen, ein zusätzlicher Garnhalter, 2 Fadenablaufscheiben in unterschiedlichen Größen und ein Obertransporteur. Ebenfalls sind eine Reinigungspinsel, 1 Päckchen Nadeln, ein Steckplattenschlüssel, eine Quiltführung und eine verstellbare Stoffführung enthalten.

Bei dieser Ausführung ist ein großer Anschiebetisch und eine Harthaube inklusive. Zweiteres schützt die Nähmaschine vor Stößen und Beschädigungen beim Transport. Das Gewicht der Nähmaschine beträgt 9 kg.

Aus Kundenrezensionen lässt sich schließen, dass die Stickmuster sehr klein sind und die Nähmaschine trotz Stickfunktion nicht fürs Sticken geeignet ist. Positiv angemerkt wird, dass die Bedienungsanleitung sehr gut sei und das Nähen ohne Fußpedal möglich sei. Ebenso sei die Nähmaschine in der Lage die Fadenspannung einzustellen.

Kaufratgeber für Nähmaschinen für Anfänger

Wir wissen, wie schwer es sein kann die richtige Nähmaschine zu finden. Deshalb haben wir in diesem Teil des Ratgebers alle wichtigen Kaufkriterien, und worauf Du beim Kauf einer Nähmaschine für Anfänger achten musst, zusammengefasst.

Welche Nähprojekte möchtest Du umsetzen?

Bevor Du verschiedene Nähmaschinen vergleichst, solltest Du Dir überlegen, was Du nähen möchtest. Denn je nachdem welchen Stoff Du verwendest, braucht Deine Nähmaschine andere Funktionen.

Wenn Du jetzt schon weißt, dass Du viel Kleidung, besonders Babykleidung aus beispielsweise Jersey nähen wirst. Dann muss Deine Maschine über elastische Stiche verfügen und gegebenenfalls ist es sinnvoll neben der normalen Nähmaschine auch eine Overlock zu haben.

Bei der Verarbeitung von Webware, wie zum Beispiel Baumwolle gibt es nichts Besonderes zu beachten. Für Dich könnten Knopflochprogramme und Zierstiche wichtig sein.

Du möchtest Taschen aus Jeans nähen? Dann ist es wichtig, dass die Nähmaschine viel Kraft hat und auch mehrere Lagen robusten Stoff nähen kann.

Wenn Dein Ziel ist große Nähprojekte wie Decken oder Vorhänge umzusetzen, dann ist ein großer Durchlass sehr wichtig für den Erfolg Deiner Projekte. Ebenfalls könnten verschiedene Zierstiche für Dich interessant sein.

Du möchtest mit Deiner Nähmaschine sticken? Dann brauchst Du eine Kombimaschine aus Stick- und Nähmaschine. Wenn Du Dich noch nicht festlegen möchtest, was Du in Zukunft nähen wirst. Dann leg Dir am besten eine Nähmaschine mit verschiedenen Funktionen zu, diese sollten Dich jedoch nicht überfordern.

Mechanische vs. Computer Nähmaschine: Was ist besser für einen Anfänger geeignet?

Es gibt zwei Arten von Nähmaschinen, einmal die mechanischen und dann die Computernähmaschinen. In der folgenden Tabelle haben wir die beiden Nähmaschinenarten für Dich verglichen.

Mechanische Nähmaschine Computernähmaschinen
Bedienung über Hebel und Rädchen Bedienung über Tasten, die die Einstellungen automatisch regulieren
meist nur eine 4-Stufen-Knopflochautomatik 1-Stufen-Knopflochautomatik, meist auch mit Sensor für Knopfgröße
Regulierung der Geschwindigkeit über Fußpedal Geschwindigkeit kann teilweise über Regler eingestellt werden, die Geschwindigkeit variiert nicht
Fadenspannung, Nadelposition, Stichlänge und Stichbreite müssen selber eingestellt werden alle Einstellungen werden von der Nähmaschine durch Tastendruck automatisch eingestellt
weniger komplex, die Auswahl an Stichprogrammen und zusätzlichen Funktionen ist geringer große Auswahl an Stichprogrammen und Zierstichen, meistens auch Sonderfunktionen, wie eine Stickfunktion, einen automatischen Fadenabschneider und einen Schnelleinfädler
Preis: ab 100 Euro Preis: ab 200-300 Euro

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Du Dir Deine Nähmaschine nach Deinen persönlichen Präferenzen aussuchen solltest. Es ist egal, ob Du eine mechanische Nähmaschine oder eine Computernähmaschine hast, in beiden Fällen musst Du den Umgang erst erlernen.

Bei der Computernähmaschine kannst Du Dich mehr auf das Nähen selber konzentrieren, da Du Dich nicht um das Einstellen der Funktionen kümmern musst. Jedoch kann der günstigere Preis der mechanischen Nähmaschinen diesen Anfangsaufwand ausgleichen.

Ist eine Overlock für Anfänger geeignet?

Eine Overlock ist keine Nähmaschine. Sie ist lediglich ein Zusatzgerät, dass das Verarbeiten von dehnbaren Stoffen vereinfacht. Denn der Stoff wird gleichmäßig transportiert. Die Overlock näht zusammen, versäubert und schneidet gerade Kanten.

In der folgenden Tabelle haben wir für Dich gegenübergestellt, was eine Overlock kann und was nicht.

Was kann eine Overlock?

  • 2 Stofflagen zusammen nähen, den Rand versäubern und gerade abschneiden
  • versäubern und schneiden in einem Schritt
  • versäubern ohne abschneiden, wenn das Messer deaktiviert ist
  • einen schmalen Rollsaum nähen
  • eine Flatrocknaht* nähen
  • dehnbare Stoffe gut verarbeiten

Was kann eine Overlock nicht?

  • mittig des Stoffes nähen
  • Webband annähen
  • Schrägband einfassen
  • Knöpfe annähen
  • Applizieren
  • einen umgeschlagenen Saum nähen

*Die Flatrocknaht ist eine sichtbare dekorative Naht, die durch das Auseinanderziehen des Stoffes sichtbar wird.

Eine Overlock ersetzt keine herkömmliche Nähmaschine. Da auch eine einfache Nähmaschine bis zu einem gewissen Grad dehnbare Stoffe vernähen kann, ist eine Overlock für einen Anfänger nicht unbedingt nötig.

Nähanfängerin näht konzentriert mit Nähmaschine
Eine Nähanfängerin näht mit ihrer Nähmaschine. Was vor dem Kauf beachtet werden sollte, findest Du im folgenden Abschnitt.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien für Nähmaschinen für Anfänger?

Es gibt unzählig viele Funktionen und Merkmale die Nähmaschinen haben können. Dabei ist es wichtig, dass die Maschine besonders bei Einsteigern trotzdem leicht zu bedienen bleibt, jedoch auch das Lernen zulässt.

In diesem Abschnitt haben wir für Dich die wichtigsten Kaufkriterien zusammengefasst.

  1. Funktionen
  2. Sticharten
  3. Geschwindigkeitsregulierung
  4. Motor und Durchstichkraft
  5. Lautstärke
  6. Beleuchtung
  7. Spulenkapsel
  8. Nähfuß
  9. Nadelposition
  10. Größe und Gewicht
  11. Lieferumfang
  12. Reparatur und Garantie
  13. Preis

Funktionen

In diesem Teil des Ratgebers haben wir für Dich die wichtigsten Funktionen, die eine Nähmaschine für Anfänger haben kann, zusammengestellt.

Rückwärtsnähen

Das Rückwärtsnähen ist eine Grundfunktion jeder Nähmaschine, sie sollte leicht zu finden sein. Es wird benötigt, um die Naht zu befestigen. Wie das Rückwärtsnähen ausgelöst wird, ist vom Modell abhängig. Normalerweise wird das Rückwärtsnähen durch einen Tastendruck oder das Drehen eines Drehrads durchgeführt. Moderne Nähmaschinen haben teilweise das Rückwärtsnähen automatisiert.

Freiarm

Der Freiarm ist dazu da, dass Du rund geschlossene Nähte leichter nähen kannst. Hierfür wird bei den meisten Nähmaschinen die linke Seite der Nähfläche herausgeschoben. Dadurch wird der Freiarm frei und der Ärmel, das Bündchen oder Hosenbein kann über den freigelegten Arm geschoben werden.

Durchlass

Als der Durchlass wird der rechte Teil der Nähfläche bezeichnet. Dieser kann unterschiedlich groß sein, hier gilt: Je größer der Durchlass, desto mehr Stoff passt hindurch. Ein großer Durchlass könnte für Dich wichtig sein, wenn Du besonders große Nähprojekte, wie zum Beispiel Tischdecken oder Vorhänge, umsetzen möchtest.

Einfädler

Der Einfädler unterstützt beim Einfädeln des Nähgarns durch das Nadelöhr. Durch ihn musst Du das Nadelöhr nicht mehr suchen, sondern kannst schneller anfangen zu nähen. Moderne Nähmaschinen haben teilweise auch eine vollautomatische Einfädlertechnologie.

Nadelstop

Der Nadelstop ist dazu da, dass die Nähnadel im oder über dem Stoff anhält. Man stellt vor dem Nähen ein, ob wo die Nadel stehen bleiben soll. Diese Funktion erleichtert das Nähen um die Kurve und sorgt für eine gleichmäßige Naht. Es handelt sich um eine automatisierte Funktion, die bei jeder Nähmaschine auch über ein Handrad gesteuert werden kann.

Knopflochprogramme

Jede Nähmaschine hat eine unterschiedlich große Auswahl an Knopflochprogrammen. Die gängigsten sind das 4-Stufen-Knopfloch und das 1-Stufen-Knopfloch. Das 4-Stufen-Knopfloch hat zwei Sticheinstellungen. Die Erste ist für die Seiten des Knopfloches und die zweite Einstellung  ist für den Riegel des Knopfloches.

Um ein Knopfloch zu nähen, wird ein spezieller Knopflochfuß benötigt. Hochwertige Nähmaschinen haben oft eine spezielle Knopflochsensormatik. Diese sorgt dafür, dass die Nähmaschine unabhängig vom Material das Knopfloch perfekt näht, sodass es immer gleich aussieht.

Stickfunktion

Mit einer Stickfunktion kannst Du Deine fertigen Nähprojekte besticken. Wenn Deine Nähmaschine eine Stickfunktion hat, wird sie teurer. Denn bei guter Ausstattung hat die Kombimaschine aus Stick- und Nähmaschine verschiedene Schriftarten und komplexe Stichbilder zur Auswahl. Bei modernen Computernähmaschinen wird das Stickbild über das Display ausgewählt, dort wird auch der Stickfortschritt angezeigt.

Eine Nähmaschine mit Stickfunktion muss vor dem Sticken erst umgebaut werden. Dies ist meist sehr Zeit aufwendig. Um Deine Nähprojekte zu verzieren, brauchst Du keine Stickmaschine oder Stickfunktion, denn auch einfache Nähmaschinen für Anfänger haben Zierstiche.

Automatischer Fadenabschneider

Mit dem automatischen Fadenabschneider werden der Ober- und Unterfaden automatisch von der Nähmaschine abgeschnitten. Dies wird durch einen Tastendruck ausgelöst. Durch den automatischen Fadenabschneider brauchst Du keine separate Fadenschere mehr.

Obertransport

Der Obertransport sorgt dafür, dass der Stoff nicht nur von unten transportiert wird. So wird der Stoff gleichmäßiger transportiert. Das ist besonders gut für feine, dehnbare, dicke Materialien oder Musterstoffe.

Der Obertransport ist nur sinnvoll, wenn er fest eingebaut ist. Denn sonst wird die obere Stofflage nicht parallel zur unteren Stofflage transportiert und der Stoff wird verzogen.

Automatische Fadenspannung

Bei der automatischen Fadenspannung übernimmt die Nähmaschine das Einstellen der Spannung selbst. Es ist wichtig, dass die Fadenspannung auch manuell einstellbar ist, um Ungenauigkeiten der Maschine korrigieren zu können.

Am besten lässt Du Dir die Einstellung der automatischen und manuellen Fadenspannung von einem Fachmann erklären.

Sticharten

Die wichtigsten Sticharten bei einer Nähmaschine für Anfänger sind der Geradstich und der Zickzackstich. Jedoch haben viele Einsteigermodelle auch Elastikstiche, Zierstiche oder ein 4-Stufen-Knopfloch. Moderne Maschinen haben teilweise auch eine Knopflochautomatik.

Für den Anfang sollte Deine Nähmaschine nicht zu viele Sonderfunktionen haben, da diese meist zu kompliziert sind und für Anfänger überfordert sein können. Je mehr Sticharten und Sonderfunktionen eine Nähmaschine hat, desto höher ist der Preis.

Die verschiedenen Sticharten lassen sich über Rädchen, Tasten, Regler oder die Eingabe einer Nummer einstellen. Es ist wichtig, dass die Einstellung der Stichprogramme leicht ist, die Programme sollten leicht verständlich und nicht verwirrend sein.

Tipp: Wenn Du Dich für eine Nähmaschine mit vielen oder komplizierteren Funktionen entscheidest, solltest Du Dich Schritt für Schritt an komplexere Funktionen herantasten.

Geschwindigkeitsregulierung

Die Geschwindigkeit wird normalerweise über das Pedal gesteuert. Je tiefer das Pedal nach unten getreten wird, desto schneller näht die Nähmaschine.

Alternativ gibt es bei modernen Nähmaschinen einen Geschwindikeitsregler. Mit diesem Regler kann eine maximale Geschwindigkeit der Nähmaschine eingestellt werden, sodass die Maschine die Geschwindigkeit hält, egal wie fest das Pedal getreten wird.

Die genaue Einstellung der Geschwindigkeit ist sinnvoll, wenn Kinder oder Anfänger an der Nähmaschine nähen. Durch den Geschwindikgeitsregler wird das Nähen sicherer, weil der Stoff in Ruhe geführt werden kann und die Verletzungsgefahr verringert wird.

Motor und Durchstichkraft

Der Motor bestimmt Durchstichkraft. Je stärker der Motor ist, desto stärker ist die Durchstichkraft. Es ist wichtig, dass die Durchstichkraft nicht variiert. Sie muss unabhängig von der Geschwindigkeit sein, damit auch dickere Stoffe und mehrere Stofflagen ordentlich zusammengenäht werden können.

Lautstärke

Eine Nähmaschine ist eine Maschine, daher gibt es sie nicht ganz ohne Ton. Jedoch haben moderne Modelle oder Computernähmaschinen meist einen geräuschärmeren Betrieb. Denn wenn eine Nähmaschine dreckig und verstaubt ist, wird sie lauter. Also kann eine Reinigung der Nähmaschine zur geringeren Lautstärke beitragen.

Beleuchtung

Die Nähmaschine hat grundsätzlich ein Licht, meistens ist es eine 15 Watt Glühbirne. Heutzutage gibt es aber auch günstige Nähmaschinen mit LED Beleuchtung.

Diese Lampe hilft Dir beim Nähen, wenn Du schlechtes Umgebungslicht hast. So hast Du immer gutes Licht und bist nicht auf Sonnenlicht oder eine gute Tischleuchte angewiesen. Zweiteres ist jedoch für das Zuschneiden und Zusammenstecken sehr nützlich.

Spulenkapsel

Die Spulenkapsel hält herkömmlich die Spule mit dem Unterfaden, zusammen werden diese in die Nähmaschine eingesetzt.

Bei modernen Maschinen wird oft auf die Spulenkapsel verzichtet, hier wird die Spule waagerecht direkt in die Nähmaschine eingelegt. Diese liegt unter einer durchsichtigen Abdeckung. Das hat für Dich den Vorteil, dass Du die Menge des Unterfadens im Auge behalten kannst.

Alternativ kann die Nähmaschine auch einen sogenannten Unterfadenwächter haben, dies ist ein Licht, das blinkt, wenn der Unterfaden fast aufgebraucht ist.

Nähfuß

Einen Nähfuß hat jede Nähmaschine, unter ihn wird der Stoff gelegt, um ihn zu bearbeiten. Du solltest ihn gut anheben können. Je höher Du ihn anheben kannst, desto mehr Stofflagen und dickere Stoffe kannst Du zusammennähen.

Neben dem normalen Nähfüßchen gibt es noch verschiedene andere, die für unterschiedliche Nähprojekte gebraucht werden. Dazu zählen zum Beispiel ein Reißverschussfüßchen, um Reißverschlüsse anzunähen oder ein Knopflochfüßchen, um Knopflöcher zu nähen.

Nähfuß einer Nähmaschine für Anfänger
Einer der wichtigsten Teile Deiner Nähmaschine ist das Nähfüßchen. Unter diesem läuft der Stoff beim Nähen her. Je höher es angehoben werden kann, desto mehr Stofflagen können genäht werden.

Nadelposition

Die Nadelpostion kann variiert werden, um den Stoff an unterschiedlichen Stellen zu nähen. Eine Nähmaschine sollte mindestens zwei Nadelpostionen, links und mittig, oder drei Nadelpostionen, links, mittig und rechts, haben. Am besten kann man die Nadelposition genau einstellen.

Die Nadelposition verstellen zu können, ist hilfreich, wenn Du Reißverschlüsse nähen oder knappkantig steppen möchtest.

Größe und Gewicht

Es gibt keine Mindest- oder Maximalgröße und auch kein Mindest- oder Maximalgewicht für eine Nähmaschine.

Deshalb solltest Du Dir vor dem Kauf Gedanken über folgende Fragen machen.

  • Hast Du einen festen Platz für die Nähmaschine oder musst Du sie jedes Mal auf- und abbauen?
  • Muss die Nähmaschine an einem kleineren Ort verstaut werden?
  • Wirst Du die Nähmaschine regelmäßig transportieren?

Nähmaschinen haben durchschnittlich ein Gewicht von 6 kg, es gibt jedoch auch leichtere Modelle. Ebenso gibt es sogenannte Mini-Nähmaschinen, diese sind kompakter und sind meist auch leichter. Mini-Nähmaschinen haben eine kleinere Auswahl an Stichen, besonders Zierstiche, und sind nicht für dicke Stoffe oder viele Stofflagen geeignet.

Du Deine Nähmaschine viel transportieren wirst, ist ein stabiler Kasten sinnvoll, um die Nähmaschine vor Stößen zu schützen. Dieser Kasten schützt die Nähmaschine ebenfalls vor Staub und Schmutz.

Lieferumfang

Wenn Du Dir eine neue Nähmaschine kaufst, ist es wichtig, dass Du auf ein ausführliches Handbuch zugreifen kannst. Hierbei ist es egal, ob es mitgeliefert wird oder online verfügbar ist. Im besten Fall werden Dir vom Hersteller Videos auf einer DVD oder auf YouTube zur Verfügung gestellt, die die Nähmaschine erklären.

Bei den Nähmaschinen sollte immer Ersatzspulen, ein kleiner Schraubendreher und ein weicher Pinsel dabei sein. Je nachdem werden auch Ersatznadeln, Garnrollenstifte, eine Pinzette und Maschinenöl mitgeliefert.

Vor dem Kauf solltest Du schauen, ob zusätzliche Nähfüßchen, wie zum Beispiel ein Reißverschlussfüßchen oder ein Knopflochfuß, im Lieferumfang enthalten sind. Diese extra Füßchen sind für manche Nähprojekte sehr wichtig und wenn Du sie separat kaufst, sind sie meist teuer.

Manche Hersteller liefern auch eine Staubabdeckung mit. Hier gibt es den Unterschied zwischen einem robusten Kasten und einer Staubabdeckung in Form einer Stofftasche. Die Staubabdeckung aus Stoff schützt die Nähmaschine lediglich vor Staub und Schmutz, während der Kasten die Nähmaschine bei Transport auch vor Stößen schützt.

Reparatur und Garantie

Die Reparatur und Garantie wird von jedem Hersteller anders gehandhabt. Um einen vollen Anspruch auf Reparatur in der Garantiezeit zu haben, ist es sinnvoll direkt beim Hersteller zu kaufen und nicht über Drittanbieter.

Gesetzlich muss der Hersteller Dir eine Gewährleistungspflicht von 2 Jahren bieten. In dieser Zeit hast Du Anspruch auf kostenlose Werksreparaturen bei eventuellen Mängeln. In der Garantiezeit kannst Du die Nähmaschine auch öfters reklamieren, wenn Mängel immer wieder auftreten. Daher ist eine lange Garantie besonders nachhaltig.

Der Vorteil von neueren Modellen ist, dass es leichter ist, passende Ersatzteile zu finden.

Preis

Die Preisspanne für Nähmaschinen ist sehr groß. Du kannst Nähmaschinen ab 60-80 Euro finden, aber auch welche bis über 1000 Euro.

Als Anfänger möchtest Du wahrscheinlich keine sehr teure Maschine kaufen, wenn Du noch nicht weißt, ob Dir das Nähen Spaß macht. Jedoch sind zu günstige oder No-Name Maschinen auch nicht immer die beste Wahl, weil hier wichtige Funktionen fehlen können oder Ersatzteile im Falle einer Reparatur schwerer zu finden sind.

Wir empfehlen Dir vor dem Kauf zu vergleichen und vielleicht im Fachgeschäft oder bei Freunden verschiedene Modelle auszuprobieren. Eine gute Nähmaschine kostet meist zwischen 150 und 300 Euro.

Welche Marken produzieren qualitativ hochwertige Einsteiger-Nähmaschinen?

Nähmaschinen werden von verschiedenen Herstellern produziert. Bei der Produktion unterscheiden die Hersteller nicht zwischen Anfänger, Fortgeschritten und Profi.

Damit Du mit gutem Gewissen eine Nähmaschine kaufen kannst, haben wir für Dich eine Liste von Marken herstellt, die qualitativ gute Nähmaschinen herstellen.

  • Brother
  • Carina
  • Bernette
  • W6
  • Singer
  • Janome
  • Pfaff

Natürlich ist eine Nähmaschine nicht immer gut, wenn sie von einer speziellen Marke ist. Jedoch kannst Du Dir bei diesen Marken sicher sein, dass ein Großteil ihrer Nähmaschinen sehr gut sind.

Wo kann ich Nähmaschinen für Anfänger kaufen?

Nähmaschinen kannst Du neu und gebraucht zu kaufen.

Gebrauchte Nähmaschinen kannst Du beispielsweise bei Ebay Kleinanzeigen kaufen. Der große Vorteil von gebrauchten Nähmaschinen ist, dass sie meistens günstiger sind, als wenn Du sie neu kaufst. Hier ist jedoch wichtig, dass Du bei einem gebrauchten Modell keine Garantie mehr hast und je nach Alter der Nähmaschine es schwierig werden kann Ersatzteile zu bekommen.

Neue Nähmaschinen kannst Du sowohl online als auch vor Ort kaufen.

Zu den größten online Verkäufern gehört Amazon, jedoch kannst Du auch bei idealo.de, otto.de oder den Websites der Marken bestellen. Große online Verkaufshäuser wie Amazon haben den Vorteil, dass Du viele Nähmaschinen vergleichen kannst und so für Dich die beste Nähmaschine findest. Der Nachteil vom Kauf online ist, dass Du keine persönliche Beratung hast und nicht Probenähen kannst.

Vor Ort kannst Du Nähmaschinen in Fachgeschäften kaufen. Hier bekommst Du eine persönliche Beratung und hast bei Fragen einen Ansprechpartner.

Ebenso verkaufen immer wieder Discounter wie Aldi oder Lidl Nähmaschinen. Experten raten jedoch von diesen Schnäppchen ab, weil sie teilweise einfach gebaut und qualitativ schlechter sind. Des Weiteren verkaufen auch Tchibo, real, MediaMarkt und Saturn Nähmaschinen. Meistens werden bei diesen Geschäften die Nähmaschinen immer online angeboten, auch wenn sie im Laden nicht zu kaufen sind.

Wie reinige ich eine Nähmaschine?

Als Faustregel kann man sagen, dass die Nähmaschine alle 4 Wochen gereinigt werden sollte. Sinnvoll ist es, nach jedem Nähen den groben Staub, Fusseln und Stoffreste zu entfernen. Wenn Du merkst, dass Deine Nähmaschine lauter wird, solltest Du sie reinigen. Eine regelmäßige Wartung vom Fachmann und Reinigung kann die Lebensdauer Deiner Nähmaschine erheblich verlängern.

Für die Reinigung benötigst Du verschiedene Hilfsmittel.

Zum einen die Bedienungsanleitung, hier ist genau erklärt, wie Du die Maschine reinigen solltest und ob sie geölt werden muss. Um die Nähmaschine auseinanderzubauen, brauchst Du einen Schraubendreher. Für die äußere Reinigung brauchst Du ein sauberes, weiches Tuch, hier ist wichtig kein Mikrofasertuch, da dieses durch seine Struktur Kratzer verursachen kann. Für den Innenraum wird ein weicher Pinsel und ein Staubsauger empfohlen. Je nachdem wirst Du noch Nähmaschinenöl benötigen.

Achtung: Du solltest für den Innenraum keine Q-Tipps verwende, die Watte kann sich im Innenraum verfangen. Ebenso solltest Du auf Druckluftsprays verzichten, mit diesen wird der Schmutz tiefer in die Nähmaschine geblasen.
Für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung wie Du Deine Nähmaschine reinigst, kannst Du Dir dieses Video anschauen.

Am Ende dieses Artikels haben wir Dir auch noch eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Reinigung von Nähmaschinen verlinkt.

Wichtig: Du musst auf die Bedienungsanleitung achten, nicht jede Nähmaschine muss geölt werden! Niemals pflanzliches Öl verwenden, dieses kann ranzig werden und die Nähmaschine verkleben.

Wichtiges Zubehör für Anfängernähmaschinen

Zum wichtigsten Zubehör zur Nähmaschine gehören Nähmaschinennadeln, Ersatzspulen, die Bedienungsanleitung und verschiedene Nähfüßchen. Die wichtigsten Nähfüßchen sind das Reißverschlussfüßchen und das Knopflochfüßchen, diese brauchst Du für bestimmte Nähprojekte.

Neben diesem Zubehör brauchst Du zum Nähen noch Stoff und Garn. Das Garn sollte hochwertig sein, damit es nicht reißt. Ebenso wirst Du eine Stoffschere brauchen, diese solltest Du niemals für Papier nutzen. Die Stecknadeln benötigst Du, um den Stoff zusammenzustecken.

Des Weiteren wirst Du ein Maßband zum Ausmessen und Nähnadeln zum Nähen mit der Hand brauchen. Außerdem brauchst Du Schneiderkreide und Backpapier oder Folie, um das Schnittmuster auf den Stoff zu übertragen. Falls Du einen Fehler machst, solltest Du auch einen Nahttrenner zur Hand haben um die Naht wieder auftrennen zu können.

Für die Reinigung der Nähmaschine brauchst Du einen kleinen Schraubendreher, einen weichen Pinsel, ein weiches Tuch und einen Staubsauger. Je nachdem, was für ein Maschinenmodell Du hast, brauchst Du ebenfalls Nähmaschinenöl.

Nähmaschinen für Einsteiger: Tipps

In diesem Abschnitt des Ratgebers haben wir für Dich die Top 7 der besten Tipps für Nähanfänger zusammengestellt.

  1. Zu Beginn solltest Du eher einfache Projekte auswählen. Am besten mit geraden Nähten und aus Baumwollstoff.
  2. Richte Dir, wenn möglich, einen festen Nähplatz ein. So sparst Du Dir die Auf- und Abbauzeit. Vermutlich wirst Du mit einem festen Nähplatz öfter nähen.
  3. Lege von Anfang an wert auf hochwertiges Material. Es ist ärgerlich, wenn das Garn immer reißt oder der Stoff beim ersten Waschen seine Farbe verliert.
  4. Reinige Deine Nähmaschine regelmäßig! Wenn Du die Nähmaschine regelmäßig reinigst, wird sie länger laufen. Ebenso bleibt das Stichbild ordentlich.
  5. Habe immer ein Bügeleisen zur Hand, wenn Du nähst. Mit diesem kannst Du Falten aus dem Stoff bügeln und so ein schöneres Endergebnis erzielen.
  6. Nutze Deine Stoffschere niemals für Papier, dies wird sie stumpf machen und so kann sie den Stoff schlechter schneiden.
  7. Baumwollstoff solltest Du nur einschneiden und dann reißen, so entsteht eine gerade Kante.

Weitere Tipps findest Du auf der am Ende des Ratgebers verlinkten Seite, die wir für Dich ausgesucht haben.

Nähmaschinen für Anfänger Test-Übersicht: Welche sind die besten Nähmaschinen für Anfänger?

Verbrauchermagazine wie beispielsweise Stiftung Warentest oder Konsument.at testen jedes Jahr wichtige Haushalts- und Freizeithelfer. Unter diese zählen auch Nähmaschinen. Diese werden in Laborprüfungen und Gutachter getestet. Die Testergebnisse in Tabellen und ausführlichen Berichten zusammengefasst.

Es gibt Tests allgemein zu Nähmaschinen, jedoch nicht speziell zu Nähmaschinen für Anfänger. Für die Verbrauchermagazine steht die leichte Bedienung trotzdem im Vordergrund und hat einen Einfluss auf die Bewertung.

In unserer Tabelle geben wir Dir eine Übersicht über aktuelle Nähmaschinen-Tests.

Testmagazin Nähmaschinen für Anfänger Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Ja 2019 Nein Hier klicken
Öko Test Kein Test gefunden. -- -- --
Konsument.at Ja 2020 Nein Hier klicken
Ktipp.ch Kein Test gefunden. -- -- --

Nähmaschinen Test von Stiftung Warentest: Nähmaschinen im Test – Große Preis­unterschiede bei den Guten

Stiftung Warentest ist eines der bekanntesten Verbrauchermagazine Deutschlands. Daher ist hier ein guter Anfang, um sich über die Güte verschiedener Haushaltsprodukten zu informieren.

Die Stiftung Warentest hat in der Vergangenheit schon öfters Nähmaschinen getestet. In dem von uns aufgezeigten Test wurden im Jahr 2019 13 Freiarm-Nähmaschinen und 2 Overlock-Nähmaschinen getestet. Hier wurde auf die Ausstattung und Funktionen, sowie auf die Verarbeitung verschiedener Stoffe und Stiche geachtet. Ebenso war die einfache Bedienung der Nähmaschine ausschlaggebend.

Zusammengefasst werden die Testergebnisse in einer Tabelle und Testberichten zu den Produkten. Da die Stiftung Warentest keinen freien Zugang hat, dürfen wir die Ergebnisse hier nicht veröffentlichen.

Nähmaschinen Test von Konsument.at: Nähmaschinen – Gut eingefädelt

Konsument.at ist Österreichs größtes Verbrauchermagazin. Jährlich werden mehr als hundert Produkte und Dienstleistungen geprüft und die Ergebnisse sowohl online, als auch im Verbrauchermagazin veröffentlicht.

Im Jahr 2020 haben sie 9 Nähmaschinen und 2 Overlock-Nähmaschinen getestet. Der Fokus wurde auf die Bedienbarkeit, die Ausstattung mit Sonderfunktionen und die Verarbeitung von verschiedenen Stoffen gelegt. Ebenso hat Konsument.at einen Belastungstest durchgeführt, in dem die Nähmaschinen 50 Stunden liefen.

Die genauen Testergebnisse sind in einer Tabelle aufgeschlüsselt. Zusätzlich gibt es zu jeder Nähmaschine einen Steckbrief und eine Erläuterung der Testkriterien. Jedoch ist der Test nicht frei zugänglich, weshalb wir keine genauen Testergebnisse nennen dürfen.

Kind näht konzentriert an Nähmaschine
Ab wann kann man Nähen lernen? Wie Du siehst, können auch schon Kinder nähen lernen und konzentriert an ihren Projekten arbeiten.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Nähmaschinen für Anfänger

In diesem Abschnitt beantworten wir für Dich die wichtigsten Fragen über Nähmaschinen für Anfänger.

Kann jeder nähen lernen?

Ja! Jeder kann nähen lernen. Am Anfang solltest Du eher mit leichteren Projekten starten und Dich dann mit Übung weiter steigern.

Wie lange braucht man um nähen zu lernen?

Die Zeitspanne, in der man nähen lernt, ist bei jedem unterschiedlich. Wie lange Du zum Lernen brauchst, hängt davon ab, wie viel Zeit Du hineinsteckst. Für den Anfang könnte ein Nähkurs sinnvoll sein. Hier wirst Du schnell einen Fortschritt sehen und hast persönliche Betreuung.

Was kann man mit Stoffresten machen?

Stoffreste kann man nutzen, um probe zu nähen. Ebenfalls sind sie praktisch, wenn man die Nähmaschine geölt hat, um das überschüssige Öl zu entfernen. Falls größere Stücke Stoff übrig sind, kann man aus ihnen neue Nähprojekte machen.

Wie viel kostet eine Nähmaschine?

Eine Nähmaschine kann zwischen 60 und 1200 Euro kosten. Die besonders teuren Modelle sind im Normalfall jedoch keine Anfängermodelle. Eine Nähmaschine sollte aber auch nicht zu günstig sein, denn hier könnte bei der Verarbeitung oder an wichtigen Funktionen gespart worden sein, ebenso ist es meist schwieriger Ersatzteile zu finden.

Gute Nähmaschinen kosten meistens zwischen 150 und 300 Euro.

Wo kann ich Stoff kaufen?

Stoff kannst Du in Fachgeschäften kaufen. Diese gibt es vor Ort oder online. Der Vorteil vom Kauf vor Ort ist, dass Du das Material des Stoffes direkt anfassen kannst. Ebenso wird die Farbe des Stoffes nicht verfälscht, wie es bei einem Foto passieren kann.

Was braucht man zum Nähen?

Zum Nähen braucht man neben einer Nähmaschine Stoff und Garn. Für Anfänger sind Schnittmuster sinnvoll. Zum Übertragen ist Backpapier oder Folie und Schneiderkreide geeignet. Ebenfalls braucht man ein Maßband, eine Stoffschere, einen Nahttrenner, Stecknadeln und Nähnadeln.

Auf welcher Stoffseite näht man?

Der Stoff hat immer die sogenannte rechte Seite, diese ist die schöne Seite und ist am Ende des Nähprozesses außen. Die sogenannte linke Seite ist die unschöne Seite, diese liegt am Ende innen. Normalerweise wird auf der linken Seite genäht, damit die Naht am Ende innen liegt. Hierzu legt man den Stoff rechts auf rechts. Du solltest aber immer auf die Nähanleitung achten. Der Anleitung ist zu entnehmen, wie der Stoff liegen muss.

Kann man auch ohne Nähmaschine nähen?

Ja, man braucht keine Nähmaschine zum Nähen. Man kann auch mit der Hand nähen, dies ist in den meisten Fällen zeitaufwendiger. Daher näht man mit der Hand eher kleinere Projekte.

Was kann man als Anfänger gut nähen?

Als Einsteiger solltest Du ein Nähprojekt auswählen, dass viele gerade Nähte hat. Ebenso solltest Du Baumwollstoff auswählen, da dieser mit jeder Nähmaschine bearbeitet werden kann.

Typisch für Anfänger ist es mit Kissen oder Kissenbezügen mit Hotelverschluss anzufangen.

Gibt es Nähmaschinen für Linkshänder?

Nein, es gibt keine speziellen Linkshänder- oder Rechtshändernähmaschinen. Nähmaschinen haben auf der rechten Seite immer den Nähmaschinenarm. An diesem sind alle Rädchen, Hebel und Tasten zu Einstellung der verschiedenen Funktionen. Die linke Seite ist frei, daher ist Dein linker Arm frei beweglich.

Weiterführende Quellen

Tipps für Nähanfänger: Mehr erfahren auf naehfrosch.de

Schnittmuster für Anfänger: Mehr erfahren

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Reinigung von Nähmaschinen: Mehr erfahren

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