Kindernähmaschine Test

Vorstellung der fünf besten Topprodukte im Bereich Kindernähmaschinen

Brother JX17FE + Anschiebetisch

Unsere Empfehlung: Die JX17FE ” Fantasy Edition ” Nähmaschine der Firma Brother. Diese kleine, kompakte Nähmaschine mit dem ansprechenden Design eignet sich nicht nur für Anfänger, sondern speziell auch für Kinder. Die robuste Kindernähmaschine steht stabil auf Gummifüßen, die ein Rutschen der Kindernähmaschine während des Gebrauchs verhindern.
Eine reichlich bebilderte, deutsche Bedienungsanleitung erklärt die JX17FE ” Fantasy Edition ” Nähmaschine bis ins kleinste Detail.

Die Nähmaschine für Kinder verfügt über 17 verschiedene Sticharten und Rückwärts Stich. Hier finden Sie sechs Geradstiche, vier Zickzack Sticharten, einen Knopfloch-Stich und sechs verschiedene, dekorative Sticharten. Die Nadelposition der Nähmaschine kann an der Seite verstellt werden.

Die Einstellräder für die Stichlänge und die unterschiedlichen Sticharten sind sehr gut platziert und selbsterklärend. Die leise laufende Kindernähmaschine kommt mit einer transparenten Spulenabdeckung, um die Spule und den Unterfaden im Blick zu behalten und automatischer Spindel.

Übersicht

– LED Nählicht
– Freiarm
– Anschiebetisch
– Zickzack-Fuß
– Knopflochfuß
– Reißverschluss Fuß
– 4 leere Spulen

Barbieya Nähmaschine

Unser Preis-Tipp ist die elektrische Overlock-Nähmaschine von Barbieya. Die kleine, kompakte Nähmaschine für Kinder und Anfänger ist ein Multi-Talent. 12 verschiedene Sticharten, inklusive Rückwärts Stich und Knopflochstich ermöglichen die Umsetzung von fast jedem Nähprojekt.

Ein LED-Nählicht und der Freiarm ermöglichen präzises Arbeiten. Robust und gut verarbeitet bringt die Mini-Nähmaschine gerade einmal 1,9 Kilo auf die Waage, ideal also für Kinder oder kleine Wohnungen.
Das Design der Nähmaschine ist einfach, doch ansprechend gehalten. Die Symbole sind auf dem weißen Untergrund sehr gut zu erkennen und übersichtlich angeordnet. Farbe ins Spiel bringen die violetten Knöpfe, Einstellräder, Schalter und Spulenabdeckung.

Die Kindernähmaschine kommt in den Maßen 12.2 x 26 x 27,5 cm und ist sehr schnell aufgebaut. Eine Bedienungsanleitung liegt bei. Der Boden ist mit rutschhemmenden Material bezogen, welches die Kindernähmaschine während des Betriebs fest und sicher am Platz hält.

Übersicht

– geeignet für fast alle Stoffarten
– einfache, intuitive Bedienung
– Spulen einfach zu wechseln
– Mit Knopfloch- und Overlock-Funktion.

Brother Kullaloo J14 S

Die beste Kindernähmaschine mit Fingerschutz kommt von der Firma Brother. Die kompakte Kullaloo J14 S ist für Kinder ab 14 Jahren ausgegeben, eignet sich allerdings auch für jüngere Kinder. Sie verfügt über 14 verschiedene Sticharten, vier Stufen Knopflochautomatik und einen Rückwärts Stich. Die Sticharten lassen sich über einen großen Drehknopf mit deutlicher Beschriftung einstellen.

Der Fingerschutz der Kindernähmaschine und das helle LED Nählicht sorgen dafür, dass das Nähstück gut ausgeleuchtet ist und kleine Finger beim Nähen nicht unter die Nadel geraten.

Die Kindernähmaschine ist gut verarbeitet, robust und hochwertig. Der besondere Clou ist der kleine Nähkurs für Anfänger und ein Stickerbogen, um die Kindernähmaschine individuell zu stylen.
Der kleine Nähkurs umfasst drei Nähprojekte mit steigenden Schwierigkeitsgraden.

Der Freiarm der Maschine ist ideal für Rundnähte, zum Beispiel Hosenbeine. Natürlich fehlt auch hier nicht die Spulautomatik, um die Spulen für den Unterfaden schnell zu füllen.

Übersicht

– inklusive Nähkurs und Sticker
– LED-Nählicht
– Fingerschutz
– 14 verschiedene Sticharten
– Knopflochautomatik
– Rückwärts Nähen

Cool Maker 6037849

Die Cool Maker ist eine Nähmaschine für Kinder der ganz anderen Art, denn sie näht nicht mit Nadel und Faden, sondern Filzstoffe werden durch die Nadelbewegung der Maschine zusammen gefilzt.
Cool Maker ist die beste Kindernähmaschine für Kinder ab 6 Jahren, die durch diese Kindernähmaschine spielerisch in die Welt des Nähens eingeführt werden. Die Cool Maker Nähmaschine wird mit Batterien betrieben und lässt sich mobil in jeder Umgebung nutzen.

Witzig ist der Pom-Pom Macher, mit dem kinderleicht kleine Pom-Poms hergestellt werden können, um die Nähprojekte zu verzieren.
Die Nadeln der Kindernähmaschine sind bis unten durch einen “Plastiktrichter” geschützt, so können Kinderfinger nicht darunter rutschen.

Um andere Stoffarten außer Filz zu nähen, wird bei dieser Nähmaschine für Kinder ein Stylegarn ohne Einfädeln mitgeführt.
Die Cool Maker ist etwas lauter als beispielsweise eine Kindernähmaschine von Brother. Das ist allerdings dem Umstand geschuldet, dass die drei Nadeln der Maschine mit hoher Geschwindigkeit arbeiten.

Übersicht

– Pom-Pom Macher
– kein normales Garn notwendig
– inklusive Stoffe und Stylegarn

Janome Nähmaschine Sew Mini de Luxe

Die beste Kindernähmaschine für Kinder ab 8 Jahren ist die Janome Nähmaschine Sew Mini de Luxe. Die stylische, kompakte und leichte Nähmaschine ist für Kinder und Neueinsteiger gleichermaßen geeignet. Mit 10 verschiedenen Sticharten bietet die Sew Mini eine grundsolide Auswahl, um unterschiedliche Nähprojekte fertigzustellen, ohne mit Funktionen überladen zu sein.

Die verschiedenen Stichprogramme sind übersichtlich bebildert und lassen sich auch mit kleinen Kinderhänden durch den großen Drehregler kinderleicht einstellen und mit dem Freiarm lassen sich Rundnähte einfach bewerkstelligen.
Die Sew Mini Kindernähmaschine ist hochwertig, robust und gut verarbeitet. Das geringe Gewicht von knapp 2 Kilogramm ermöglicht es den Kleinen, ihre Nähmaschine auch selbst zu transportieren.

Im Gegensatz zu großen Profimaschinen näht die Kindernähmaschine etwas langsamer, was neben dem Fingerschutz der Sicherheit der Kinderhände dient.
Sie ist sehr leicht zu bedienen. Spulen und Nadeln, eine Bedienungsanleitung und das Fußpedal sind im Lieferumfang enthalten.

Übersicht

– kinderleichte Handhabung
– Freiarm
– großer Drehregler
– 10 verschiedene Sticharten
– Rückwärts Stich
– Fingerschutz

Ratgeber Kindernähmaschine – warum sollte es eine Nähmaschine speziell für Kinder sein?

Niedliche Kuscheltiere, kleine Kissen oder sogar eine einfache kleine Tasche – auch die Kleinsten können schon viel Spaß am Nähen haben. Wer sich genauer im Internet umschaut, findet eine Vielzahl von einfachen und schönen Nähprojekten, die von Kindern und Anfängern problemlos umgesetzt werden können.

Mamas große, reguläre Nähmaschine zu benutzen, könnte allerdings zu einigen Problemen führen. Die meisten dieser Maschine sind für kleine Kinderhände zu sperrig, zu schwer und zu umständlich zu händeln. Hinzu kommt die rasante Nähgeschwindigkeit der regulären Nähmaschinen, die die Unfallgefahr erheblich erhöht.

Die Kindernähmaschine – der praktische, kleine Helfer

Viele Hersteller haben das Problem erkannt und bieten neben ihren großen Nähmaschinen auch solche für Kinder an. Kindernähmaschinen sind leichter, kompakter von den Maßen und bieten neben einem Fingerschutz auch die Möglichkeit, langsam und bewusst zu nähen und trotzdem ein optimales Ergebnis zu erzielen. Dadurch ist Ihr Kind in der Lage, entspannt zu lernen, wie es das Fußpedal der Nähmaschine für Kinder bedienen muss.

Für welches Alter sind Kindernähmaschinen geeignet?

Die meisten Kindernähmaschinen sind für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Obwohl die Sicherheitsstandards und die Maße der kleinen Nähmaschinen speziell für kleine Kinderhände angepasst wurden, gibt es noch eine Vielzahl von Kleinteilen, die von jüngeren Kindern verschluckt werden könnten.

Die Motorik und das größere Verständnis für komplexere Tätigkeiten, die bei einem circa 6-jährigen Kind natürlich besser ausfällt als bei einem jüngeren Kind, spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Frage, ab wann Sie Ihrem Kind eine Nähmaschine kaufen können. In diesem Alter steigt auch das Interesse der Kinder daran, mit einer ebenso schönen Maschine zu arbeiten, wie die Großen.

Wie funktioniert eine Nähmaschine speziell für Kinder?

Im Prinzip funktioniert eine Kindernähmaschine genau wie eine reguläre Nähmaschine. Auch hier wird mit Ober- und Unterfaden gearbeitet. Eine Kindernähmaschine ist nur etwas simpler gestaltet, was Extra-Funktionen oder besondere Sticharten angeht. Die Einstellräder für Stichlänge und Sticharten sind groß und übersichtlich gehalten, um Ihrem Kind den Umgang mit der Maschine zu erleichtern.
Wie bei einer regulären Maschine muss auch hier der Oberfaden eingefädelt, die Unterfadenspule mit Garn bestückt und eingesetzt werden.

So lernt Ihr Kind spielerisch, die neue und eigene Nähmaschine sicher zu bedienen.

Wie sieht eine Kindernähmaschine aus?

Im Prinzip unterscheidet sich eine Kindernähmaschine nicht von einer normalen Nähmaschine. Die Funktions- und Stichartenpalette ist bei den Kindernähmaschinen in der Regel etwas kleiner. Die Einstellräder sind groß und übersichtlich gestaltet, sodass Ihr Kind auf Anhieb das gewünschte Stichprogramm oder die Stichlänge findet und das Einstellrad auch ohne Probleme selber bedienen kann.

Wie sollte eine gute Kindernähmaschine ausgestattet sein?

Weniger ist manchmal mehr. Das trifft besonders auf Kindernähmaschinen zu. Zu viele Einstellmöglichkeiten oder Programme könnten für kleinere Kinder verwirrend sein. Auch die Größe der Maschine spielt eine große Rolle, ob Ihr Kind sich gerne mit der neuen Nähmaschine beschäftigt oder schnell die Lust daran verliert.

Eine gute Kindernähmaschine sollte daher klein, leicht und kompakt sein. Die Kindernähmaschine sollte auf stabilen Gummifüßen stehen, die ein Rutschen während des Gebrauchs verhindern.

Eine überschaubare Menge an Sticharten, eine gut erkennbare Rücknähtaste, eine Aufspulmöglichkeit für Garn, ein gutes Einfädelsystem, ein Knopfloch-Programm und der Freiarm sollte eine gute Kindernähmaschine allerdings vorweisen können.

Achten Sie darauf, dass die Kindernähmaschine mit einem Nählicht, also mit einem Licht direkt über der Nadel ausgestattet ist. Mit dem Nählicht hat Ihr Kind unabhängig von der Beleuchtung im Raum die Naht optimal im Blick.

Worauf sollte bei einer Kindernähmaschine noch geachtet werden?

Neben dem Spaß am Nähen und der idealen Bedienbarkeit für kleine Hände steht an erster Stelle die Sicherheit Ihres Kindes. Daher verfügen gute Kindernähmaschinen über einen Fingerschutz. Kinder sind oft schnell abgelenkt oder reagieren unüberlegt und schon ist es passiert: Ein Finger ist unter die Nadel gerutscht. Bei einer Kindernähmaschine, die über einen Fingerschutz in Form eines hochgezogenen Nähfußes verfügt, kann dies nicht passieren.

Achten Sie ebenfalls auf eine solide, robuste Qualität und auf vorhandene Sicherheitssiegel.

Kleiner Tipp: Verfügt die Wunsch-Kindernähmaschine nicht über einen Fingerschutz, können Sie im Fachhandel einen speziellen Fingerschutz aus Silikon für wenige Euro erwerben. Dieser Silikonschutz wird einfach nachträglich auf den Nähfuß gesteckt.

Welche Arten von Kindernähmaschinen gibt es?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Kindernähmaschinen. Einmal die reinen, in der Regel Batterie betriebenen Spielzeug-Nähmaschinen und spezielle Nähmaschinen für Kinder.

Batterie betriebene Spielzeug-Nähmaschinen

Spielzeug-Nähmaschinen sind klein, sehr leicht und lassen sich durch das geringe Gewicht auch von den Kindern leicht transportieren. In der Regel werden diese Nähmaschinen mit Batterien betrieben. Durch den Batteriebetrieb können sie zwar an jedem Ort unabhängig von einer Stromversorgung genutzt werden, verfügen aber über weniger Leistung. Bei den Sticharten beschränken sich diese Nähmaschinen auf das Nötigste und auch die Naht lässt meist an Qualität zu wünschen übrig.

Diese farbenfrohen Spielzeug-Nähmaschinen eignen sich für sehr junge Kinder, die spielerisch mit dem Umgang mit einer Nähmaschine vertraut gemacht werden sollen und für sehr einfache Nähprojekte.

Spielzeug-Nähmaschine im kurzen Überblick:Vorteile:

  • Batterie betrieben
  • mobil überall einsetzbar
  • verschiedene Farben und Modelle
  • durch das geringe Gewicht leicht zu transportieren
  • vom Preis her wesentlich günstiger
  • für sehr junge Kinder geeignet

Nachteile:

  • weniger Leistung
  • wenige Sticharten
  • nicht für größere und aufwendigere Nähprojekte geeignet

Nähmaschine für Kinder

Spezielle Kindernähmaschinen finden Sie sehr oft auch unter den Begriffen “Nähmaschinen für Anfänger”, “Reise-Nähmaschine” oder “Mini-Nähmaschine.

Diese Nähmaschinen sind kompakter gehalten, leichter als ihre großen Verwandten, stehen ihnen aber in der Näh-Qualität in nicht vielen Punkten nach.
Die Nähgeschwindigkeit liegt bei den meisten Kindernähmaschinen bei circa 750 Stichen pro Minute. Diese Stichzahl liegt im unteren Geschwindigkeitsbereich – eine Profi-Nähmaschine schafft deutlich mehr – und ist optimal für Kinder und Anfänger.

Bei dem Funktionsumfang wurde bei den Kindernähmaschinen etwas gespart, sie verfügen nur über die gängigsten Programme und Sticharten und auch bei den Einstellmöglichkeiten, Schaltern und Rädchen wurde darauf geachtet, dass sie Kindgerecht und übersichtlich gestaltet sind.

Wo können Sie eine Kindernähmaschine kaufen?

Kindernähmaschinen gibt es im entsprechenden Fachhandel, wie Stoffgeschäfte oder Geschäfte für Nähbedarf.

Tipp:Wenn Sie eine Kindernähmaschine kaufen möchten, schauen Sie sich in großen Online-Shops wie Amazon um, um nur ein Beispiel zu nennen. Online-Shops haben eine weitaus größere Produktpalette und punkten mit schnellen Lieferungen, hilfreichen Kundenrezensionen und mit günstigeren Preisen.

Wieviel kostet eine gute Nähmaschine für Kinder?

Bei den Kindernähmaschinen gibt es unterschiedliche Preisklassen. In der unteren Preisklasse finden Sie Modelle bereits ab knapp 40 Euro. Zu billig sollte die Kindernähmaschine allerdings auch nicht sein, da ein sehr niedriger Preis oft mit mangelnder Qualität und insbesondere mangelnder Sicherheit einhergeht.
Eine günstige und dennoch qualitativ hochwertige und sehr gute Kindernähmaschine ist die oben schon erwähnte Barbieya Nähmaschine für Kinder, die für unter 60 Euro erhältlich ist.

Aufwärts sind den Preisen keine Grenzen gesetzt, eine zuverlässige Kindernähmaschine mit vielen Funktionen erhalten Sie von bekannten Herstellern bereits ab 100 Euro bis knapp 200 Euro.

Welche Kindernähmaschinen Hersteller gibt es?

Es gibt einige bekannte Nähmaschinen Hersteller, die unter anderem auch Kindernähmaschinen produzieren. Dazu gehören unter anderem:

  • Elna
  • Brother
  • Sew Cool
  • Janome
  • Carina

Brother

Brother, eines der führenden Unternehmen, stammt aus Japan und ist bekannt für seine innovativen, hochwertigen und leicht bedienbaren Geräte. Das Unternehmen stellt seit 1934 nicht nur Nähmaschinen, sondern auch hochwertige Drucker, Multifunktionsgeräte, Faxgeräte und computergesteuerte Stickmaschinen her.

Janome

Auch Janome ist ein japanisches Unternehmen, welches bereits im Jahr 1921 gegründet wurde. Janome ist speziell auf Nähmaschinen spezialisiert und im Dezember 2019 lief die 70-millionste Nähmaschine des Unternehmens vom Band.

Carina

Carina ist eine deutsche Firma und der Schwabe Peter Fischer von Fischer’s Nähstudio der Frontmann. Seit Jahren schon verkaufen sich die hochwertigen Nähmaschinen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Carina steht für deutsche Qualitäts-Nähmaschinen.

Wichtig:

  • Achten Sie beim Kauf der Kindernähmaschine auf einen festen Stand, beziehungsweise rutschfeste Füße.
  • Wählen Sie die Kindernähmaschine dem Alter und den Fähigkeiten Ihres Kindes entsprechend aus.
  • Lassen Sie Ihr Kind mit der Kindernähmaschine auf keinen Fall unbeaufsichtigt.

Tipps und Tricks im Umgang mit der Kindernähmaschine

Kinder sind oft ungeduldig und möchten gerade mit einem neuen Hobby schnell durchstarten. Damit Ihr Kind lange Freude an der neuen Nähmaschine für Kinder hat, nicht entmutigt oder gar frustriert wird, hier ein paar Tipps und Tricks, auf die Sie zurückgreifen können, um Ihr Kind an das neue Hobby heranzuführen.

Nehmen Sie sich Zeit

Für das neue Hobby Ihres Kindes benötigen Sie speziell zwei Dinge: Zeit und Geduld. Ihrem Kind die Nähmaschine und die Grundsätze des Nähens in ein paar Minuten nebenbei zu erklären, bringt nur Stress auf beiden Seiten.
Planen Sie daher anfangs einen ganzen Nachmittag in Ruhe für Ihr Kind ein, am besten an den Wochenenden, wenn auch Sie etwas entspannter sind. So können Sie in Ruhe und viel Spaß mit Ihrem Kind die Welt des Nähens entdecken.

Wissen ist Macht

Setzen Sie sich mit Ihrem Kind zusammen und erklären Sie ihm die einzelnen Funktionen der Kindernähmaschine genau. Je mehr Ihr Kind über die Funktionsweise der Kindernähmaschine weiß, um so sicherer wird es später im Umgang und kann sich bei kleineren Problemen sogar selbst behelfen.

Übung macht den Meister

Lassen Sie Ihr Kind zunächst auf einem nicht zu dünnen Stück Papier üben. Auf das Papier können Sie gerade Linien, Ecken oder Kurven zeichnen, die das Kind ohne Faden nach nähen kann. Papier können kleine Hände besser greifen und bewegen, als den in der Regel “rutschigen” Stoff. Sind die Bewegungen sicherer, kann zum Stoff gewechselt werden.

Kleiner Tipp: “Führen Sie Ihr Kind anfangs durch die ersten “Nähte”. Legen Sie dazu Ihre Hände auf die Ihres Kindes. Auf diese Weise können Sie sanft die Bewegungen Ihres Kindes steuern und korrigieren und eine sichere Handhaltung vermitteln.

Eine gute Sitzhaltung

Eine gute Sitzhaltung ist wichtig, damit Ihr Kind nicht verkrampft oder Rückenschmerzen bekommt. Reichen die Füße beim Sitzen auf einem Stuhl noch nicht ganz auf den Boden, verwenden Sie für das Fußpedal einen Hocker oder ähnliches, auf dem Ihr Kind die Füße entspannt aufsetzen und das Fußpedal bequem bedienen kann.

Nichts übereilen

Kinder können sich meist noch nicht lange auf eine Arbeit konzentrieren. Planen Sie daher unbedingt Pausen mit ein, in denen sich das Kind kurz bewegen kann.

Lassen Sie Ihr Kind entscheiden

Komplizierte Schnittmuster sind anfangs noch nicht nötig und können sogar kontraproduktiv sein. Suchen Sie einige simple Nähprojekte wie eine kleine Decke, ein kleines Kuschelkissen oder ein einfaches Kuscheltier heraus und lassen Sie Ihr Kind entscheiden, welches der Projekte es umsetzen möchte.

Sicherheit kommt zuerst

Damit der Stoff beim Nähen nicht verrutscht, werden meist Stecknadeln benutzt, um die Stoffteile zusammenzuheften. Stecknadeln können aber nicht nur kleine, unschöne Löcher im Stoff hinterlassen, sondern auch in kleinen Kinderfingern.
Im Fachhandel gibt es als eine gute Alternative zu den Stecknadeln Clips, die sogenannten Wonder Clips. Die bunten Clips in verschiedenen Größen lassen sich ganz leicht an den Stoff stecken, halten die beiden Stoffteile bombenfest zusammen und schonen die Finger Ihres Kindes.

Kaufen Sie Ihrem Kind eine kleine Stoffschere. Achten Sie hier auf abgerundete Ecken der Schneidefläche. Die Schere sollte zwar scharf sein, damit der Stoff sauber geschnitten werden kann, die gängigen Stoffscheren oder Rollschneider gehören allerdings nicht in Kinderhände.

Ein bisschen Magie

Damit Ihr Kind ein gewünschtes Schnittmuster selbst auf den Stoff übertragen kann, ist der Kauf eines Trick Markers empfehlenswert. Diese Trick Marker sind selbstlöschend, das heißt die Markierungen auf dem Stoff verschwinden von ganz alleine, ohne Flecken zu hinterlassen. Geht bei diesen Markern ein Strich einmal “daneben”, ist das kein Problem.

Kinder-Nähkurse sind sehr beliebt

Wenn Ihr Kind dann mit Eifer bei der Sache ist, ist ein Nähkurs für Kinder überlegenswert. Diese Kurse werden für Kinder ab acht Jahren von den hiesigen Volkshochschulen, als auch von Stoffläden oder Geschäften für Nähbedarf angeboten.
Zusammen mit Gleichaltrigen und natürlich Gleichgesinnten kann Ihr Kind seine Kreativität ausleben, seine Selbstständigkeit ausbauen und lernt nebenbei noch eine Menge über das Nähen mit einer Kindernähmaschine.

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